Anfim — Italienische Premium-Mühlen seit 1932

Auf einen Blick

  • Herkunft: Mailand (Italien) – seit 1932 ausschliesslich Espressomühlen
  • Konzern: seit 2012 Teil der Hemro Group (Schwester-Brands: Mahlkönig, Ditting, HeyCafé)
  • Charakter: low-RPM-Motoren für weniger Reibungswärme, Flat-Steel-Burrs
  • Bei CCC: Luna (Grind-by-Weight mit Touchscreen) und Alba (Profi-Segment)
  • Zielgruppe: kleine Bistros, Cafés und ambitionierte Home-Baristi

Anfim – die stille Spezialistin aus Mailand

Anfim macht seit 1932 eines: Espressomühlen. Keine Maschinen, keine Kapselsysteme, keine Diversifikation. Gegründet in Mailand, dem Herzen der italienischen Espresso-Kultur, blieb das Unternehmen über neun Jahrzehnte auf das gleiche Handwerk fokussiert. 1981 übernahm Mario Monfrini den Betrieb und benannte ihn auf A.N.F.I.M. um (Apparecchiature Nazionali Fabbrica Impianti Macinini). Die erste eigene Mühle dieser Ära hiess „Caimano" – nach Monfrinis Vater, einem Mailänder Kaffeeröster.

Seit 2012 gehört Anfim zur Schweizer Hemro Group, dem Konzern hinter Mahlkönig, Ditting und HeyCafé. Mit Bentwood (siehe gleicher Konzern-Hintergrund über den Gründer) bestehen also indirekte Verbindungen. 2022 hat Anfim ein vollständiges Rebranding hinter sich gelegt und gleichzeitig eine neue Fabrik in Mailand eröffnet – Produktion und Showroom liegen direkt nebeneinander.

Was Anfim technisch auszeichnet

Zwei Dinge fallen bei jedem Anfim-Modell auf: die niedrige Motordrehzahl und die in Italien gefertigten Stahl-Flachscheiben. Niedrige RPM bedeutet weniger Reibungswärme im Mahlwerk – die Bohnen werden geschnitten statt zermahlen, und das Mahlgut behält mehr ätherische Öle. In Café-Settings, in denen über den Tag mehrere hundert Shots gezogen werden, ist das ein hörbarer Unterschied in der Tasse.

Anfim positioniert sich preislich bewusst zwischen den Massenherstellern und den absoluten Premium-Marken. Wer ein verlässliches Profi-Werkzeug für einen kleineren Café-Betrieb oder ein anspruchsvolles Heim-Setup sucht, ohne in die 5'000-CHF-Liga zu wechseln, findet bei Anfim einen guten Mittelweg.

Luna und Alba – die Modelle bei CCC

Die Anfim Luna ist die Grind-by-Weight-Mühle der Marke. 65-mm-Stahl-Flachscheiben, integrierte Industriewaage, intuitiver Touchscreen, On-Demand-Mahlung direkt in den Siebträger. Für kleine Bistros und ambitionierte Heim-Baristi, die präzise Dosierung wichtiger finden als manuelle Anpassung von Zeit-Werten. Bei knapp 1'150 CHF eine der zugänglicheren Grind-by-Weight-Lösungen am Markt.

Die Anfim Alba ist die schnellere, leistungsstärkere Variante – konstruiert für mittlere bis hohe Café-Volumen. Mit etwa 6 Gramm Mahlleistung pro Sekunde und ebenfalls integrierter Waage liefert sie die Geschwindigkeit, die ein Barista im Service braucht. Bei rund 2'160 CHF positioniert sich die Alba klar zwischen Heim-Profi-Mühlen und 3-Phasen-Gastromaschinen.

Wann eine Anfim zu dir passt

Wenn du eine italienische Profi-Mühle willst, die seit 90 Jahren das Gleiche macht – Espressomühlen mit verlässlicher Mahlqualität, ohne übertriebene Feature-Inflation. Anfim eignet sich besonders, wenn du ein kleines Café oder einen Office-Coffee-Setup planst und ein robustes Werkzeug brauchst, das täglich mehrere Stunden laufen kann. Viele Kunden kombinieren eine Anfim Luna mit einer Quick Mill oder Bezzera Siebträgermaschine – wie du sie einsetzt, das entscheidest du.

Service in der Schweiz

Du kannst die Anfim-Modelle in unseren Showrooms in Bern (Gerberngasse 44) und Zürich Oerlikon (Hagenholzstrasse 50b) live in Betrieb sehen und parallel mit Eureka-, Mazzer- und Mahlkönig-Mühlen vergleichen. Gratis Versand in Schweiz und Liechtenstein ab CHF 60. Persönliche Beratung: +41 76 789 15 79 · office@coffeecoachingclub.ch

Häufige Fragen zu Anfim

Seit wann gibt es Anfim?

Seit 1932 in Mailand. Damit ist Anfim eine der ältesten Espressomühlen-Manufakturen der Welt. 1981 übernahm Mario Monfrini das Unternehmen und gab ihm die heute bekannte Bezeichnung A.N.F.I.M.

Wer steht hinter Anfim?

Seit 2012 ist Anfim Teil der Hemro Group, dem Schweizer Konzern, zu dem auch Mahlkönig, Ditting und HeyCafé gehören. Die Fertigung bleibt in Mailand – mit 2022 eröffneter neuer Fabrik direkt in der Stadt.

Warum niedrige Motordrehzahl?

Niedrige RPM (Umdrehungen pro Minute) bedeutet weniger Reibungswärme im Mahlwerk. Die Bohnen werden geschnitten statt zermahlen, und das Mahlgut behält mehr Aromen. Bei hochvolumigen Café-Settings über den Tag hörbar in der Tasse.

Was ist der Unterschied zwischen Luna und Alba?

Beide haben integrierte Industriewaagen und Touchscreen. Die Luna (CHF 1'149.95) hat 65-mm-Burrs, ist auf kleine Café- und Heim-Setups ausgelegt. Die Alba (CHF 2'159.95) ist die Profi-Variante mit höherer Mahlleistung, gedacht für mittlere bis hohe Café-Volumen.

Macht Anfim auch Espressomaschinen?

Nein. Anfim baut ausschliesslich Espressomühlen. Das ist seit 1932 die einzige Spezialisierung der Marke – und gehört zu ihrer Identität.

Kann ich eine Anfim vor dem Kauf in der Schweiz testen?

Ja, in unseren Showrooms in Bern und Zürich Oerlikon. Wir mahlen dieselbe Bohne durch Luna, Eureka Atom und Mahlkönig E65S – du entscheidest, welche Mahlung dir am besten gefällt.

2 Produkte

Marke
Kategorie
Preis
2 Produkte

Auf einen Blick

  • Herkunft: Mailand (Italien) – seit 1932 ausschliesslich Espressomühlen
  • Konzern: seit 2012 Teil der Hemro Group (Schwester-Brands: Mahlkönig, Ditting, HeyCafé)
  • Charakter: low-RPM-Motoren für weniger Reibungswärme, Flat-Steel-Burrs
  • Bei CCC: Luna (Grind-by-Weight mit Touchscreen) und Alba (Profi-Segment)
  • Zielgruppe: kleine Bistros, Cafés und ambitionierte Home-Baristi

Anfim – die stille Spezialistin aus Mailand

Anfim macht seit 1932 eines: Espressomühlen. Keine Maschinen, keine Kapselsysteme, keine Diversifikation. Gegründet in Mailand, dem Herzen der italienischen Espresso-Kultur, blieb das Unternehmen über neun Jahrzehnte auf das gleiche Handwerk fokussiert. 1981 übernahm Mario Monfrini den Betrieb und benannte ihn auf A.N.F.I.M. um (Apparecchiature Nazionali Fabbrica Impianti Macinini). Die erste eigene Mühle dieser Ära hiess „Caimano" – nach Monfrinis Vater, einem Mailänder Kaffeeröster.

Seit 2012 gehört Anfim zur Schweizer Hemro Group, dem Konzern hinter Mahlkönig, Ditting und HeyCafé. Mit Bentwood (siehe gleicher Konzern-Hintergrund über den Gründer) bestehen also indirekte Verbindungen. 2022 hat Anfim ein vollständiges Rebranding hinter sich gelegt und gleichzeitig eine neue Fabrik in Mailand eröffnet – Produktion und Showroom liegen direkt nebeneinander.

Was Anfim technisch auszeichnet

Zwei Dinge fallen bei jedem Anfim-Modell auf: die niedrige Motordrehzahl und die in Italien gefertigten Stahl-Flachscheiben. Niedrige RPM bedeutet weniger Reibungswärme im Mahlwerk – die Bohnen werden geschnitten statt zermahlen, und das Mahlgut behält mehr ätherische Öle. In Café-Settings, in denen über den Tag mehrere hundert Shots gezogen werden, ist das ein hörbarer Unterschied in der Tasse.

Anfim positioniert sich preislich bewusst zwischen den Massenherstellern und den absoluten Premium-Marken. Wer ein verlässliches Profi-Werkzeug für einen kleineren Café-Betrieb oder ein anspruchsvolles Heim-Setup sucht, ohne in die 5'000-CHF-Liga zu wechseln, findet bei Anfim einen guten Mittelweg.

Luna und Alba – die Modelle bei CCC

Die Anfim Luna ist die Grind-by-Weight-Mühle der Marke. 65-mm-Stahl-Flachscheiben, integrierte Industriewaage, intuitiver Touchscreen, On-Demand-Mahlung direkt in den Siebträger. Für kleine Bistros und ambitionierte Heim-Baristi, die präzise Dosierung wichtiger finden als manuelle Anpassung von Zeit-Werten. Bei knapp 1'150 CHF eine der zugänglicheren Grind-by-Weight-Lösungen am Markt.

Die Anfim Alba ist die schnellere, leistungsstärkere Variante – konstruiert für mittlere bis hohe Café-Volumen. Mit etwa 6 Gramm Mahlleistung pro Sekunde und ebenfalls integrierter Waage liefert sie die Geschwindigkeit, die ein Barista im Service braucht. Bei rund 2'160 CHF positioniert sich die Alba klar zwischen Heim-Profi-Mühlen und 3-Phasen-Gastromaschinen.

Wann eine Anfim zu dir passt

Wenn du eine italienische Profi-Mühle willst, die seit 90 Jahren das Gleiche macht – Espressomühlen mit verlässlicher Mahlqualität, ohne übertriebene Feature-Inflation. Anfim eignet sich besonders, wenn du ein kleines Café oder einen Office-Coffee-Setup planst und ein robustes Werkzeug brauchst, das täglich mehrere Stunden laufen kann. Viele Kunden kombinieren eine Anfim Luna mit einer Quick Mill oder Bezzera Siebträgermaschine – wie du sie einsetzt, das entscheidest du.

Service in der Schweiz

Du kannst die Anfim-Modelle in unseren Showrooms in Bern (Gerberngasse 44) und Zürich Oerlikon (Hagenholzstrasse 50b) live in Betrieb sehen und parallel mit Eureka-, Mazzer- und Mahlkönig-Mühlen vergleichen. Gratis Versand in Schweiz und Liechtenstein ab CHF 60. Persönliche Beratung: +41 76 789 15 79 · office@coffeecoachingclub.ch

Häufige Fragen zu Anfim

Seit wann gibt es Anfim?

Seit 1932 in Mailand. Damit ist Anfim eine der ältesten Espressomühlen-Manufakturen der Welt. 1981 übernahm Mario Monfrini das Unternehmen und gab ihm die heute bekannte Bezeichnung A.N.F.I.M.

Wer steht hinter Anfim?

Seit 2012 ist Anfim Teil der Hemro Group, dem Schweizer Konzern, zu dem auch Mahlkönig, Ditting und HeyCafé gehören. Die Fertigung bleibt in Mailand – mit 2022 eröffneter neuer Fabrik direkt in der Stadt.

Warum niedrige Motordrehzahl?

Niedrige RPM (Umdrehungen pro Minute) bedeutet weniger Reibungswärme im Mahlwerk. Die Bohnen werden geschnitten statt zermahlen, und das Mahlgut behält mehr Aromen. Bei hochvolumigen Café-Settings über den Tag hörbar in der Tasse.

Was ist der Unterschied zwischen Luna und Alba?

Beide haben integrierte Industriewaagen und Touchscreen. Die Luna (CHF 1'149.95) hat 65-mm-Burrs, ist auf kleine Café- und Heim-Setups ausgelegt. Die Alba (CHF 2'159.95) ist die Profi-Variante mit höherer Mahlleistung, gedacht für mittlere bis hohe Café-Volumen.

Macht Anfim auch Espressomaschinen?

Nein. Anfim baut ausschliesslich Espressomühlen. Das ist seit 1932 die einzige Spezialisierung der Marke – und gehört zu ihrer Identität.

Kann ich eine Anfim vor dem Kauf in der Schweiz testen?

Ja, in unseren Showrooms in Bern und Zürich Oerlikon. Wir mahlen dieselbe Bohne durch Luna, Eureka Atom und Mahlkönig E65S – du entscheidest, welche Mahlung dir am besten gefällt.

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